Angelika Express

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Die ersten Videoantworten

März 9th, 2010

Videoantwort zu "Hände hoch"

Die ersten Antworten auf unsere YouTube-Aktion sind eingetroffen, und wir sind begeistert!

Wir haben mal ein paar davon auf diese Seite gepackt…

Ich glaube, das wird noch ein äußerst spannendes Videoprojekt!
Die Aktion wird bestimmt noch so ca. 2-3 Wochen laufen, Du hast also noch genug Zeit deinen persönlichen Beitrag zu unserem nächsten, offiziellen Musikvideo zu posten.

Übrigens: Wer gerne mitmachen mitmachen möchte, aber keinen YouTube Account hat oder anlegen will, der soll sich einfach mal bei uns melden – wir baldowern dann schon irgendwas aus…

Les Choc Chocs Logo

Les Choc Chocs ist der Name meines brandneuen Bandprojekts und wir machen Frenchpop und Beatpunk. Sängerin Annick intoniert ihre schmissigen Songs in charmantestem Französisch und haut dazu in ihre Bassgitarre. Robert (also ich, a.k.a. Tante Angelika) bedient die E-Gitarre und den großen, roten Aufnahmeknopf.

Unsere erste Single heißt “Toute l’année” und erscheint in Kürze via Peng Musik bei iTunes und Konsorten. Bis es soweit ist, könnt ihr den Song von dem Player hier unten für lau runterladen. ist u.a. bei iTunes und Amazon erhältlich. Wer nix zahlen möchte, kriegt die Mp3 auch für Lau im Tausch gegen seine Email-Adresse. Einfach im Player auf “download” klicken.

<a href="http://les-choc-chocs.bandcamp.com/track/toute-lann-e">Toute l&#8217;année by Les Choc Chocs</a>

Weiteres folgt, tragt euch für Infos am besten auf der Les Choc Chocs Homepage für das Newsletter ein.

Ach ja: NEIN, Angelika Express wird natürlich NICHT aufgelöst oder in irgend einer Form vernachlässigt. Im Gegenteil, bei AE ist gerade einiges im heißen Ofenrohr…

Les Choc Chocs Bandfoto

In diesem Video seht ihr, liebe Freunde,  warum ich keine Gitarre mehr spielen kann und was eine explodierende Proseccoflasche damit zu tun hat. Sieht mein Arm nicht aus wie der einer riesigen menschlichen Krabbe?

Unser geschätzter Manager Frank ist ein hochkompetenter und unfassbar fleißiger Mann, er bemustert gerade im Schweisse seines Angesichts flächendeckend die hartleibige deutsche Radiolandschaft mit unserem Gassenhauer “Dich gibts nicht”.

Wenn ihr ihn bei seiner unmenschlich harten Arbeit unter die Arme greifen wollt, könnt ihr das am besten mit dem wunderbar altmodischen Ritual des Hörerwunsches machen, einer Sache die in Zeiten totaler Verfügbarkeit von Musik durch Streams und Downloads in Vergessenheit geraten ist.

Darum haben wir hier eine kleine Liste von Sendeanstalten zusammengestellt, an die du, geneigter Freund/Förderer/Fan dich mit deinem Ansinnen wenden kannst.

Tante Angelika wird es dir danken!

Zur Feier des Tages hier noch mal das Video zu “Dich gibts nicht”, wir finden es übrigens noch immer erstaunlich, wie verdammt geschmeidig der Clip geworden ist. Anscheinend sind wir nicht die einzigen: Es ist mittlerweile sogar jemand vom 2. internationalen Jugendkurzfilmfestival Berlin vorstellig geworden, die würden das Werk gerne in ihrem Programm haben. Weil’s so schön ist, hier also nun nochmal unser “Jugendkurzfilm”…

Wer seit dem 02.07.2009 auf die Adresse myspace.com/angelikaexpress geht, wird dort keine relevanten Inhalte mehr zum Thema Angelika Express vorfinden, sondern nur noch den Verweis auf die Angelika Homepage. Warum dieser Schritt? Dafür gibt es eine ganze Palette von Gründen.

Myspace war bis vor Kurzem DAS Medium, um Musik zu streuen und zu finden. Immer noch ist es offensichtlich obligatorisch dort eine Präsenz zu haben. Teilweise hat man fast den Eindruck einer von Myspace dominierten Monokultur.

Viele Bands gestalten mittlerweile keine eigene Webseite, oder nur eine provisorische, sondern nutzen hauptsächlich die recht engen, genormten Strukturen von Myspace um sich zu präsentieren. Dabei unterwerfen sie sich nicht nur den Vorgaben einer linkisch zusammengeschusterten Oberfläche. Sie liefern auch arglos mit ihrer Musik, ihren Videos, Texten, Fotos und den Spuren ihrer Kommunikation frei Haus jenen Content, den das vom fiesen Rupert Murdoch 2005 für 580 Mios gekaufte soziale Netzwerk essentiell braucht, um massiv schlechte, aufdringliche Werbeformen drumrum klatschen zu können.

So lief mir denn auch die Galle über, als sich neulich im Admin Bereich erstmals eine dieser abartigen Pop-over Flashbanner über alles legte. Wer mir solche Werbeformen aufzwingen will, kann mir genausogut auf den Monitor kotzen, es kommt aufs gleiche raus. Lange liebäugelte ich schon mit dem Gedanken, wie es denn wäre sich aus diesem verrottenden Moloch zurückzuziehen, ab dann war es eigentlich beschlossene Sache.

Endgültig das Fass zum Überlaufen brachte ein Abbild von Sido, der in einem nervigen Flashbanner über der Angelika-Myspace-Seite rumzuckte, um irgendeinen Scheissdreck zu verkaufen. Ich will aber einfach nicht Sido auf einer Seite derart rumzucken sehen, die für die Präsentation von Angelika Express gedacht ist.

Dann stellt sich noch ganz banal die Frage nach dem Aufwand, den es zu betreiben gilt. Eine Myspace Seite muss schliesslich gefüttert und gepflegt werden, was mir dank der nervig konzipierten Oberfläche zunehmend als eher unangenehme Aufgabe erschien. Zumal unsere eigene Webseite, sowie unsere Seiten bei Twitter, Facebook und YouTube wesentlich effizienter funktionieren und sich allesamt besser “anfühlen”. Vor allem bei Facebook läuft die Kommunikation schön geschmeidig. Dort gibt es zwar auch (mitunter bescheuerte) Werbung, allerdings wesentlich dezenter eingesetzt.

Alles in allem scheint vieles darauf hinzudeuten, das in naher Zukunft Myspace als relevante Plattform sowieso ausgedient haben wird. Die Mitglieder- und Besucherzahlen schrumpfen, irgendwo habe ich gelesen, dass sogar ein Großteil der Belegschaft gefeuert wurde. Warum sich also als Band weiterhin mit viel Liebesmüh von einer bei näherer Betrachtung wenig sympathischen Plattform abhängig machen, die vielleicht bald schon kollabiert?

Wer uns bis dato hauptsächlich per Myspace verfolgt hat, dem empfehle ich folgende Alternativen:


Unsere Homepage
Das Angelika Express “Zentralorgan”. Kann man direkt besuchen und natürlich auch zu jedem Artikel einen Kommentar abgeben. Es gibt zudem die Möglichkeit alle Updates der Seite als Newsfeed zu abbonieren: entweder indem man hier seine Emailadresse eingibt, dann bekommt man die neuen Artikel zugemailt. Oder man nutzt einen Newsreader (z.B. den Google Reader) und kann dann hier den Feed abbonieren.


Facebook
Es gibt sowohl eine Angelika Express Facebook Seite als auch eine persönliche Seite von mir. Beide werden nahezu täglich frequentiert und mit Smalltalk sowie kleineren und größeren Infos upgedated. Ein durchaus angenehmer Hangout, wie ich finde.


Twitter
Angelikas bevorzugter Ort um regelmäßig unregelmäßig mal schnell Informationsflummis zu verschießen: twitter.com/angelikaexpress Für kommunikatives Hin- und Her aber nicht so mein Ding, das geht bei Facebook besser. Sehr schön: keinerlei Werbung.


YouTube
Unser YouTube Kanal erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit, denn es gibt schon allerhand zu sehen. Hier wird in den nächsten Monaten sicher noch einiges passieren.


Email
Ihr habt auch die Möglichkeit, eure unmoralischen Angebote, Beschwerden etc. entweder direkt per email zu schicken ( an info(ät)angelika-express(punkt)de ) oder das Kontaktformular auf unserer Homepage zu nutzen.


Auge in Auge
Die mit Abstand beste Möglichkeit mit uns in Kontakt zu treten, ist jedoch immer noch der Besuch unserer Konzerte. Gerne stehen wir auch nach getaner Arbeit für einen Plausch am Tresen oder am Merchandisestand zur Verfügung :-)


Tja, wie ihr seht gibt es vielerlei Möglichkeiten, mit uns auf Tuchfühlung zu gehen, auch ohne Myspace. Der Laden ist uns einfach nicht seriös genug, und wir sind seriöse Hallodries.

Trotzdem noch mal vielen Dank an alle, die uns bislang hauptsächlich bei Myspace verfolgt haben. Wir hoffen sehr, dass wir auch weiterhin mit euch in Kontakt bleiben können. Reichhaltige Alternativen gibt es ja.

Cheers,

Robert.


Brauchen Musiker Geld?

Juni 12th, 2009

Dies ist die pikante Fragestellung bei der Abschlussdikussion der “Cologne Commons Konferenz für freie Musikkultur”, welche am Samstag Abend, 13.06. im Kunstwerk Köln-Deutz stattfinden wird. Tante Angelika gehört neben Ekki Maas (Erdmöbel) und Labelbesitzer Sim Sullen (12rec) zu den geladenen Podiumsgästen. Unausweichlicher Weise wird wohl auch das beliebte Thema “Angelika Aktie” auf’s Trapez kommen.

Insgesamt stehen wir Musikschaffende ja häufig vor dem Problem, zwar als Freibier-Lieferanten höchst willkommen zu sein, wenn es dann aber um Zahlemann und Söhne geht, gern auch mal das Stiefelchen zu schmecken. Insofern birgt der schöne Slogan von der “freien Musikkultur” durchaus den Nebenaspekt musikalisch-masochistischer Selbstausbeutung.

Die Konferenz wird von Aktivisten aus dem Creative Commons Umfeld organisiert, einer Bewegung welche sich um eine Neugestaltung des Copyrights in Zeiten von Kopieralarm und wuchernder Vernetzung kümmern will. Dem stehen jedoch die verknöcherten Institutionen traditioneller Urheberrechtsverwaltung im Weg, in Deutschland z.B. die extrem muffige GEMA, deren Mitgliedschaft allerdings für professionelle Musikautoren immer noch nahezu unausweichlich ist – weil es sonst eben keine Kohle gibt.

Neulich wurden wir übrigens vom Chaos Computer Klub zu einer ähnlichen Diskussion eingeladen, bei der es schwerpunktmäßig um die sogenannte Kulturflatrate als alternatives Vergütungsmodell ging. Erstmal eine schicke Idee, welche sich jedoch im Verlauf jener Diskussion als immer kniffliger, undurchführbarer und in letzter Konsequenz nachgerade gefährlich entpuppte.

Insgesamt haben wir es hier also mit einem schwer kalkulierbaren Themenkomplex zu tun, der im Moment bei vielen Betroffenen den Blutdruck nach oben treibt, denn die ökonomische Situation ist nun mal ein erklecklicher Taktgeber für Musik und Musiker.

Musiker Alltag 2.0

Juni 3rd, 2009

Tante Angelika hat für den empfehlenswerten Musikblog Nicorola ein kleenes Essay zum Thema “Musiker Alltag 2.0″ verfasst. Bitte hier lang…

Am Sonntag, den 24.5.2009, haben wir die Ehre im Rahmen der vom Chaos Computer Club veranstalteten SIGINT Konferenz in Köln das Abschlusskonzert zu spielen. Hier ein Auszug aus der CCC-Webseite:

Die SIGINT ist eine Konferenz zu den Diskursen im digitalen Zeitalter, veranstaltet vom Chaos Computer Club e.V. im KOMED in Köln, Deutschland vom 22. bis 24. Mai 2009. Bei der SIGINT geht es um Mitwirkung und Veränderungen, um gesellschaftspolitische Forderungen und Utopien, um Hacktivismus, kreative Normverletzungen und Spaß am Gerät.

ACHTUNG, ACHTUNG:
Es gibt für Nicht-Teilnehmer an der Konferenz ein Kontingent von ca. 50 Konzertkarten zum Preis von je 10 EUR.
Es empfiehlt sich, direkt eine Karte reservieren lassen bei unserem Manager Frank:
frank.kuehl(ät)smarten-up(punkt)de

Ort: Komed-Saal im Mediapark, Köln
Einlass 20.00
Konzertbeginn 20.30 (PÜNKTLICH!) bis ca. 22.00

Wir werden übrigens unmittelbar vorher noch an einer Podiumsdiskussion zum Thema alternativer Vergütungsmodelle teilnehmen, zusammen mit Vertretern der GEMA und von Google (aka YouTube). Das kann ja lustig werden!

Da wir schon bei dem Thema sind, hier noch mal unser Song “Copyright Killer”, den ihr euch gerne runterladen könnt. Den Song üben wir übrigens gerade ein, damit wir ihn passend zum Anlass an diesem Abend live spielen können.

<a href="http://angelikaexpress.bandcamp.com/track/copyright-killer">Copyright Killer by Angelika Express</a>

Valentin Mayr

Ein geheimnisvoller Fremder geistert seit einigen Wochen durch das Angelika Universum. Wer kann es sein, der fremde Mann? Nun endlich wird der Schleier der Geheimniskrämerei gelüftet.

Es ist der Schlagzeuger Valentin Mayr, der ab sofort zur Angelika Familie gehört.

Ihr werdet euch nun sicher Fragen: “Wozu braucht ihr Hirnis zwei Schlagzeuger? Sollen die womöglich auf der Bühne nebeneinander sitzen und parallel das Gleiche spielen? Oder der eine die Basstrommel und der andere die Schnarre befummeln?”

Weit gefehlt! Die Ursache liegt natürlich im grenzenlosen Appetit der Band zu SPIELEN, SPIELEN, SPIELEN. Da Drummer Nr. 1, Caddy Cardeneo, in zahlreichen anderen Projekten wie z.B. Hello Bomb oder dei den Kölschpunks Hölle und Ääd spielt, war diesem Appetit bislang eine natürliche Grenze gesetzt. Diese wurde nun durch die Eingemeindung des Drummers Valentin überwunden, dessen enorme Schlagkraft uns bei einem Konzert seiner Band Kinzki lebhaft in’s Auge sprang.

Der allererste gemeinsame Bühnenalarm wird nun bereits am kommenden Samstag im idyllischen Städtchen Künzelsau eingeleutet!

Unten seht ihr exklusiv, in einer nervigen 2bildanimation, welchen unmenschlichen Drill wir insgeheim zur Motivation unserer beiden Rythmusknechte anwenden.


Tja, vor ein paar Monaten haben wir einen großen Stapel Tourplakate drucken lassen, die sind jetzt fast alle weg. Wir brauchen also neue Poster und müssen die natürlich finanzieren. Da wir ja sowieso schon die totale Crowdsourcing Combo sind, liegt natürlich nix näher als DICH, lieber Angelika Fan / Förderer / Enthusiast / Groupie… um Hilfe zu bitten.

Also hier der Deal:
Gegen einen Unkostenbeitrag von ca. 5 Euro drucken wir dein Conterfeit mit Vornamen auf unser DIN A1 Tourplakat, von dem du natürlich auch ein handsigniertes Exemplar zugeschickt bekommst.

Wir brauchen dann vorab ein Foto von dir, welches wir dann vielleicht ähnlich stylen wie bei der Animation oben auf unserer Webseite, mal gucken. Im Endeffekt werden aber alle Sponsoren auf dem Plakat zu sehen sein, welches dann über Monate quer durch die Republik verklebt wird.

Wenn du interessiert bist, schicke eine Email an ichwillaufsplakat(ät)angelika-express(punkt)de

Wenn sich genug Leute melden, rechnen wir mal die genauen Kosten aus und melden uns dann mit weiteren Instruktionen bei dir zurück. Wie gesagt, es wird sich Pi mal Daumen um einen Betrag von ca. 5 Euro handeln, den es dich kostet, unsterblich zu werden ;)

Unten seht ihr übrigens das Motiv des alten Plakates, mit dem wir bislang unsere Gigs beworben haben. Wir machen, falls das mit dieser Aktion klappt, natürlich ein spezielles Design und verdoppeln die Größe von DIN A 2 auf DIN A 1 – damit man die vielen Gesichter besser erkennen kann :-)

Jene hervorragende Gestalterin, Kreativ- und Sympathiebombe, sowie enge Freundin der Band namens Henrike Rademacher hatte mit ihrem höchst fachkundigen Input einen nicht hoch genug einzuschätzenden Anteil am finalen Gelingen der Umschlaggestaltung von “Goldener Trash”. Auf ihrer soeben erschienenen Homepage präsentiert sie nun einen unveröffentlichten Gegenentwurf, den sie letztes Jahr in der heissen Designphase für unser Album angefertigt hat.

Henrike bei Xing
Henrike bei Facebook

Diese Review hier fanden wir in einer Internet-Publikation namens “Dorfdisco”.

Folgender Satz bringt das Unbehagen des Rezensenten Oliver sehr prägnant rüber (auch wenn nach dem letzten Komma irgendwas aus der Bahn mäandert):

Auf der Suche nach einer einzigen Zeile, Riff oder auch nur Moment entblößt sich der goldene Müll als ausschließlich spießig bis dämlich dünn, wirft mit schmerzhaft anstrengenden Floskeln um sich, kennt nur den Werbetrommel und Personalabteilungsleitersprech, ist oberflächig, dummreimig, unerheblich und selbstüberätzend seelenlos, im Grunde alles das, was guter Rock immer vernichtet, und musikalisch schwungvoll daherkommt.

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