Angelika Express

Die ersten Videoantworten


März 9th, 2010

Videoantwort zu "Hände hoch"

Die ersten Antworten auf unsere YouTube-Aktion sind eingetroffen, und wir sind begeistert!

Wir haben mal ein paar davon auf diese Seite gepackt…

Ich glaube, das wird noch ein äußerst spannendes Videoprojekt!
Die Aktion wird bestimmt noch so ca. 2-3 Wochen laufen, Du hast also noch genug Zeit deinen persönlichen Beitrag zu unserem nächsten, offiziellen Musikvideo zu posten.

Übrigens: Wer gerne mitmachen mitmachen möchte, aber keinen YouTube Account hat oder anlegen will, der soll sich einfach mal bei uns melden – wir baldowern dann schon irgendwas aus…

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Das bemitleidenswerte Entführungsopfer im Video ist übrigens kein geringerer als KWiNK, der Held des deutschen YouTube-Undergrounds.

Und jetzt seid Ihr dran: Webcam an, Song an, Zappelmodus an! Wir wollen Euch sehen, wie Ihr zu “Hände hoch” abgeht. Alles ist erlaubt! Verkleidungen, Utensilien, Spezialeffekte. Das packt Ihr dann in eine YouTube-Videoantwort, die Ihr unter dieses Video setzt. Die saugen wir uns und machen daraus das ganz hochoffizielle Video zum Song.


(Gewisse Rechte müssen gewahrt bleiben, also Jugendschutz etc. bitte beachten – falls Ihr unter 18 seid, müsst Ihr ggf. erst einen Erziehungsberechtigten fragen, ob Ihr mitmachen dürft. Durch Posten einer Videoantwort erklärt Ihr Euch einverstanden, dass AE diese kostenfrei für ein eigenes Video nutzen. Die Gruppe ist aber nicht verpflichtet, alle eingegangenen Beiträge zu verwenden.)


AKTUELLE TOURTERMINE
(mit Nachlader und Phonoboy)
07.03.2010 Hamburg/Hafenklang
11.03.2010 München/Atomic Cafe
12.03.2010 Dresden/Scheune
13.03.2010 Berlin/NBI Club
06.04.2010 Köln/Gebäude 9

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Tja, nun sind also in der Tat 5 Mixe für die kommende EP fertig. In diesem psychedlischen YouTube Clip könnt Ihr darüber meditieren. Leider ist die YouTube-Soundqualität nicht die hübscheste. Auf High Fidelity müsst Ihr also noch etwas warten.

Der Titeltrack “Hände hoch” ist nun tatsächlich das dritte Mal aufs Korn genommen worden. Zuerst als verschrammelte Akkustik Version auf “Alltag für Alle” unter dem Titel “Cocktail für eine Leiche”, später als folk-rockiges “Phantome” auf der gleichnamigen EP.
Bei Live-Gigs hat sich der Song jedoch mittlerweile dermaßen verselbstständigt, dass einfach eine weitere Neuinterpretation mit mehr Rock-Power anstand :) Zumal “Hände hoch” zu einem ganz zentralen Stück für uns geworden ist, denn: “Wir sind Verbrecher von Beruf” (har har). Featuring Bassmädchen Dani am Stylophon!

Für “Video Girlfriend” und “Zeitmaschine” gab es hier und hier bereits trashige Songskizzen. Da könnt Ihr spaßeshalber mal vergleichen, was sich beim Ausproduzieren so getan hat. Bei “Video Girlfriend” singt übrigens Annick von Les Choc Chocs die höchst geschmeidigen weiblichen Chorstimmen.

Das Wave-poppige “Weniger nicht mehr” und das Old-English-Glam-Rock mässige “Sex is my Religion” sind dann zwei neue Songs, die für Angelika Verhältnisse ziemlich speziell sind, sowohl textlich als auch musikalisch. Das passt dann aber auch zur AE-Tradition, bei EPs auch mal in etwas ungewohnte Gewässer zu schippern.

Ich werde mich inhaltlich noch mehr über die Songs auslassen, sobald es ernst wird. Was den offiziellen Release angeht, wird das Ganze natürlich wieder mal recht unorthodox angegangen, wie man es von Angelika Express gewohnt ist… ;) Mehr in Kürze…

Habe mich übrigens entschlossen, mein Produzenten-Pseudonym von “Tante Angelika” in “Vodka Onassis” zu ändern. Einfach weil es so dermaßen Laune macht “Produced and mixed by Vodka Onassis” in die liner-notes schreiben zu können!

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Beatkombinat Angelika Express

Tante Angelika ist bald unterwegs, meine Damen und Herren, um eure Hände in die Höhe schnellen, eure Glieder zucken und euer Gemüt sich frühlingshaft aufhellen zu lassen, nach monatelanger, harter Zeit FDP-mässigen, winterlichen Abfucks.

Unsere kleines, brachiales Kölner Beatkombinat hat also die Ehre, in den kommenden Wochen die Intensität des Augenblicks in neue Höhen zu Schrauben, und zwar Hand in Hand mit 2 vorzüglichen Rockgruppen aus anderen Deutschlands: Nachlader aus Berlin, Phonoboy aus München.

Präsentiert wird unsere gemeinsame Tour von Grolsch-WG und der Intro.

Nachladers pointenreichen Elektrorock kennen viele noch von ihrem ohrwurmigen MTV-Slacker-Hit “Arbeitsgeld”. Die Kollegen starten gerade erneut tüchtig durch und veröffentlichen zeitnah ein neues Album auf dem hauseigenem BoingBoing Label. Die aktuelle Single “Soll/Haben” hier als YouTube-Filmchen.


Nachlader bei Amazon…

Phonoboy sind frankophile Wave-Pop Bajuvaren mit durchgeknallter Bühnenshow und Clockwork-Orange-hafter Optik. Sehr besonders, sehr energetisch und sehr tanzbar! Ihr neues Album steht ebenfalls kurz vor Veröffentlichung. Hier ein fescher Clip der feschen Band.


Phonoboy bei Amazon…

Hier die Termine:
07.03.2010 Hamburg/Hafenklang
 (Tickets)
11.03.2010 München/Atomic Cafe
 (Tickets)
12.03.2010 Dresden/Scheune
 (Tickets)
13.03.2010 Berlin/NBI Club anschließend Party mit Shokkaboy, Angelika ExZess DJ Team, MC Olli Goolightly

06.04.2010 Köln/Gebäude 9
 (Tickets: Online bei Ticketmaster oder beim feinen Underdog Record Store)

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Les Choc Chocs Logo

Les Choc Chocs ist der Name meines brandneuen Bandprojekts und wir machen Frenchpop und Beatpunk. Sängerin Annick intoniert ihre schmissigen Songs in charmantestem Französisch und haut dazu in ihre Bassgitarre. Robert (also ich, a.k.a. Tante Angelika) bedient die E-Gitarre und den großen, roten Aufnahmeknopf.

Unsere erste Single heißt “Toute l’année” und erscheint in Kürze via Peng Musik bei iTunes und Konsorten. Bis es soweit ist, könnt ihr den Song von dem Player hier unten für lau runterladen. ist u.a. bei iTunes und Amazon erhältlich. Wer nix zahlen möchte, kriegt die Mp3 auch für Lau im Tausch gegen seine Email-Adresse. Einfach im Player auf “download” klicken.

<a href="http://les-choc-chocs.bandcamp.com/track/toute-lann-e">Toute l&#8217;année by Les Choc Chocs</a>

Weiteres folgt, tragt euch für Infos am besten auf der Les Choc Chocs Homepage für das Newsletter ein.

Ach ja: NEIN, Angelika Express wird natürlich NICHT aufgelöst oder in irgend einer Form vernachlässigt. Im Gegenteil, bei AE ist gerade einiges im heißen Ofenrohr…

Les Choc Chocs Bandfoto

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Der Finger ist wieder halbwegs dran und ich kann wieder ein paar Akkorde spielen. Grund genug für eine neue Songskizze…

hey trottel
so geht das doch nicht weiter
kaum bist du auf der tanzfläche
schon bist du verletzt

hey trottel
du bist zwar sehr sympathisch
doch es gibt in der gesellschaft
keinen platz für dich

keine ahnung von der wirtschaft
keine hand für frauen
hoffnungslos mit dir was aufzubauen

oder bist du schlau
oder bist du schlau
eine unvorstellbar ausgekochte sau

hey trottel
bleib doch mal zuhause
kaum bist du aus der tür
bist du schon im krankenhaus

hey trottel
geh bitte nicht zur arbeit
der dicke arbeitgeber
kriegt einen infarkt

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In diesem Video seht ihr, liebe Freunde,  warum ich keine Gitarre mehr spielen kann und was eine explodierende Proseccoflasche damit zu tun hat. Sieht mein Arm nicht aus wie der einer riesigen menschlichen Krabbe?

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Hosen runter 2001

Hier nun der dritte und letzte Teil mit historisch wertvollen Aufnahmen aus dem Angelika-Archiv. Wir erinnern uns: 43 Demotracks von 2001 bis 2005, aufgesplittet in 3 Pakete zum freien Download, unter dem Motto “Hosen runter!”.

Vorsicht! Wer bisher nix von uns kennt, sollte sich lieber zuerst mal die regulären Aufnahmen anhören!

Nachdem  letzte Woche 20 Songs aus den Jahren 2002-2003 auf dem Plan standen, gehen wir nun noch weiter zurück, mit 14 weiteren Demos.

>>> HIER IST DER DOWNLOAD LINK (86 MB) <<<

Die Trackliste:

01. Senden
02. Pornographie
03. Lied
04. September
05. Selbsthypnose
06. Kosmonauten
07. Das Glück
08. Diffusion
09. Viertel nach 4
10. Auf dem Weg
11. Nie wieder Punkrock
12. Harmonie
13. Lass uns tanzen
14. Hallo Hallo

Angelika Express vor Angelika Express – klang ganz schön anders!

2001 hatte ich die Nase voll, besorgte mir einen Laptop, stöpselte Instrument und Stimme hinein und homerecordete erst mal einen Arsch voll Lieder, die mir entweder schon lange auf der Seele knusten oder soeben frisch eingefallen waren. Noch war Angelika Express keine Band, sondern ein popmusikalisches Emotionsprojekt plus Forschung und Technik.

Meine Leitkultur war der Songwriter-Indie-Pop der 90er, Dinosaur Jr., Elliott Smith, die Blumfelds und Begemänner sind auch nicht ganz spurlos an mir vorbeigegangen. Auf MTV lief das erste Zoot Woman Video, dessen 80er Referenzen irgendwie verdaut werden wollten. Im Plattenschrank lauerten Big Star und Black Flag, ich hörte von Morgens bis Abends fucking Teenage Fanclub. Wände aus zerrigen und twangigen Gitarren sollten ein wohliges Bollwerk aus Sound erschaffen.

Insgesamt klangen die frühen Demos der Songs erst mal sehr viel softer und üppiger als auf dem “punkig-fetzigen” Angelika Debütalbum von 2003. In mir arbeitete ein Wille zum Charme, der sich erst später beim Abfackeln der Stücke im Proberaum zu einem garagigen Beatsound brechen sollte. Dieser Möglichkeit noch unbewusst, schichtete ich Gesangsspur auf Gesangsspur, Gitarre auf Gitarre und ahlte mich in einer, mitunter bombastischen, “Wunderbaren Harmonie für einen Augenblick”.
Am krassesten ist der Stilsprung wohl in der Demoversion von “4tel nach 4″ zu hören, welche neben dem hektischen Punkgeschrammel auf dem Angelika Debut nahezu blumig und zeitlupenhaft wirkt. Auch “Pornographie” hat einen ganz anderen, raumgreifenderen drive, viel entspannter als es dann später klingen sollte.

Eine ganze Reihe Songs sind nun hier zum ersten Mal öffentlich zu hören, sie wurden nie in das spätere Bandprogramm aufgenommen, da sie nicht ohne Weiteres in das zick-zackige Soundraster passen wollten: “Lied”, “September”, “Diffusion”, “Auf dem Weg”, “Harmonie” und “Hallo Hallo”.
“Das Glück” sollte jedoch später mal auf einer Single-B-Seite auftauchen, “Nie wieder Punkrock” in einer im Vergleich nahezu punkigen Version auf “Goldener Trash“, ebenso wie “Lass uns tanzen”, welches damals noch gar nicht so schrabbelig und reduziert war.

Tja hiermit endet also, zumindest vorläufig, der kunter-bunte Demo-Reigen… Aber wer weiss was sich beim nächsten Frühjahrsputz noch so alles in verstaubten Regalen  findet.

HIER DIE WEITEREN KAPITEL:
Hosen runter! Angelika Demos 2002-2003
Hosen runter! Angelika Demos 2004-2005

Wer noch mehr freies Material von Angelika Express haben möchte, kriegt es wie gehabt auf unserer MP3-Seite.

Cheers,

Robert.

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Cover: Hosen runter! Die Angelika Demos 2002-2003

Cover: Hosen runter! Die Angelika Demos 2002-2003

Hier nun der zweite Teil mit historisch wertvollen Aufnahmen aus dem Angelika-Archiv. Wir erinnern uns: 43 Demotracks von 2001 bis 2005, aufgesplittet in 3 Pakete zum freien Download, unter dem Motto “Hosen runter!”.

Nachdem nun letzte Woche 9 Songs aus den Jahren 2004-2005 auf dem Plan standen, gehen wir nun noch weiter zurück in der Bandhistorie, mit 20 weiteren Demos.

>>> HIER IST DER DOWNLOAD LINK (116 MB) <<<

Die Trackliste:

01. Francois Truffaut (2002)
02. Videomädchen (2002)
03. Telefon (2002)
04. Radio (2002)
05. Sie war super (2002)
06. Ferien in Prag (2002)
07. Geh doch nach Berlin (2002)
08. Der Sommer ist vorbei (2003)
09. Nico Päffgen (2003)
10. Rudi (2003)
11. Es ist Zeit (2003)
12. Rock Fucker Rock (2003)
13. Tal der Freuden (2003)
14. Es wird böse enden (2003)
15. Cocktail für eine Leiche (2003)
16. Sexueller Punkrock (2003)
17. Nimm mich mit (2003)
18. Feierabend of destruction (2003)
19. Das ist Verrat (2003)
20. Halb so schlimm (2003)

Nach einer Zeit intensiver musikalischer Selbstfindung ging ich auf die Suche nach versierten compadres um die Lieder auf Bühne und Platte zu bringen. Es formte sich 2002 nach diversen Fehlzündungen die erste Besetzung mit Jens Bachmann am Bass und Alex Jezdinsky am Schlagzeug, zwei überaus brillianten Instrumentalisten. In dieser Besetzung sollte auch das Debutalbum von Angelika Express eingespielt werden, welches 2003 bei dem Wuppertaler Label “Paul” erschien. Vorab jedoch wurde in diversen Kellerstudios und in den eigenen 4 Wänden am Sound der Band gebastelt.

“Francois Truffaut” ist die erste Aufnahme komplett zu dritt im Studio. Nach und nach legte das Projekt Angelika einen ganz neuen Drive an den Tag, denn hier stand nun ein zuckendes Trio aus Fleisch und Blut, das ordentlich lärmen wollte. Das nie veröffentlichte “Videogirl” zeigt die rotzigere Richtung, in die unser Spiel sich sodann bewegte. (Übrigens: Das Gitarrenriff von “Videogirl” tauchte dann Jahre später im Song “Messy Girl”, wie so manches hier hörbare “recycled” wurde.)
Die Grundstimmung songwriterischer Harmonie endete zugunsten einer offensiveren Breitbeinigkeit. “Sie war super” hat sich z.B. wenig später in das zackigere “Eigentlich Eigentlich” verwandelt. “Radio” findet sich in einer kompakteren, aber etwas weniger spielfreudigen Version auf dem 2003er Album “Alltag für Alle” wieder, “Ferien in Prag” auf der “Phantome” EP von 2004. “Telefon” ist eine trashige Coverversion der 80er Dada-Pophelden von Palais Schaumburg, sie sollte kurz danach auf der B-Seite der ersten richtigen Angelika-Single “Geh doch nach Berlin” landen.

Nachdem wir mit unserem ersten Album im Gepäck unermüdlich durch die Welt des deutschen Indietums getingelt waren, klopfte Major Sony an und wollte uns kaufen. Wir willigten ein und ein neuer Satz Demos entstand, wiederum Homerecordings, einerseits für die Ohren der Plattenfirmen-Angestellten, damit diese wussten, worauf sie sich gottverdammt einließen. Zudem war es aufgrund unseres ultratighten Tourplanes äusserst schwer, in Ruhe gemeinsam Ideen und Arrangements im Proberaum zu entwickeln. Hab mich dann einfach zuhause hingesetzt und viele Songs schon mal detailiert skizziert, um es dann im Studio unter Ägide von Produzent Jem (u.a. Madsen, Lindenberg, Virginia Jetzt) wohlfeiler auszuformulieren. Im Nachhinein wäre mir beim finalen Album ein trashigerer Sound lieber gewesen. Aber dafür gibt es ja die Demos…
“Der Sommer ist vorbei” ist ein Power-Pop-Song, der im Demo-Zustand tatsächlich zuerst als potentielle A-Seite gehandelt wurde, dann aber auf einer B-Seite landete. Hier gefällt mir das Demo definitiv besser als das Produkt.
Aus der Melodie des Reggea “Rudi” enstand später der völlig anders tickende Song “1970″. “Rudi”, ohne Bass eingespielt, beschreibt, situativ, koksende Kleinkriminelle in peinlichen Zuständen, kurz vor dem finalen Kontrollverlust: “Rudi, schieß nicht auf den Frisör!”. Man machte mich jedoch darauf aufmerksam, dass es bereits von anderen Bands populäre Lieder über Rudis gibt. Ärgerlich! Dann hab ich aus dem Material halt was ganz anderes gemacht – so kanns kommen.
“Halb so schlimm” enstand zwar ebenfalls als Skizze für “Alltag für Alle”, fand jedoch erst Jahre später nach einigen Verfeinerungen seinen offiziellen Weg ans Licht auf “Goldener Trash“…

Tja, liebe Freunde, wie immer ist die Freude über eure Meinung groß, also hinterlasst ruhig mal nen Kommentar zu dem ganzen Schlamassel.

Nächste Woche geht’s dann weiter, mit dem dritten und finalen Teil der “Hosen runter!”-Serie, welcher sich mit dem Jahr 2001 beschäftigen wird: 14 Demotracks von Angelika Express VOR Angelika Express! (Am besten unseren Blog per Email oder RSS abbonieren, dann bleibt ihr auf dem Laufenden!)

Cheers,

Robert.

HIER DIE WEITEREN KAPITEL:
Hosen runter! Angelika Demos 2004-2005
Hosen runter! Angelika Demos 2002-2003

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Hosen runter - Angelika Demos 204-2005

Sensationell!

Vor einigen Wochen stolperte ich über einen Stapel vergessener Demoaufnahmen aus allen Phasen von Angelika Express von 2001-2005. Mittlerweile haben sich dutzende von Tracks angesammelt, von denen ich die 43 (!) interessantesten in 3 Etappen veröffentlichen werde. Wie es unsere Art ist, nicht als teure Luxus-Bonus-Fan-Edition-Box, sondern ruckzuck als freier Download.
Viele Songs davon sind bisher nie veröffentlicht worden oder irgendwie, irgendwo zu hören gewesen. Manches ist  trashig (was jedoch sowieso zum Thema Angelika passt), manches erhellend.

Aber Vorsicht, Genossen: Wer bisher noch nix von uns kennt, sollte sich lieber zuerst mal die regulären Aufnahmen anhören!

Hier also die erste Mp3-Compilation, mit 9 Songs: “Hosen runter! Angelika Demos 2004-2005″.

>>> DIES IST DER DOWNLOAD LINK (50 MB) <<<

Die anderen Parts werden dann in Kürze folgen. (Am besten unseren Blog per Email oder RSS abbonieren, dann bleibst du auf dem Laufenden!)

Wir fangen also von hinten an:
2004/05 produzierten wir Demos für ein Album, welches auf unserem damaligen Label Sony erscheinen sollte, als Nachfolger von “Alltag für alle”. Aus dem Album wurde aber nichts. Zuerst einmal trennten sich unsere Wege vom Major Sony, welcher gerade von BMG geschluckt worden war und nun alles achtkantig rausschmiss, was keine schnellen Chartserfolge versprach. Ein paar Monate später stiegen dann auch noch Jens und Alex aus um sich anderen Projekten widmen zu können, was zum vorläufigen Ende von Angelika Express führte. Uff!
Aber mittlerweile ist Tante Angelika ja wieder am Start, hähä…

Zu den Songs:
Der flott-melancholische Popsong “Tagtraum” fand noch seinen Weg auf die 2004er EP “Phantome”, der letzten Veröffentlichung bei Sony.
Danach wurden die Themen düsterer und morbider, wir experimentierten zudem mit Synthies und seltsameren Harmonien um neue Varianten unseres Sounds auszuloten. Folgende 5 Songs aus dieser Phase waren bislang nirgendwo zu hören:
“Die Nacht wird teuer” ist ein launiges Diskothekenlied, inhaltlich vielleicht ein Vorläufer von “Was wollt ihr alle”.
“Bewaffnet durch die Nacht” ist ein typischer Beschwerdesong mit rebellischer Attitude, verpackt in ein beatig-trashiges 60er Kostüm.
Speziell bei “Weiche Bombe” und “Der letzte Song der Welt” tritt die eher darke Weltsicht der damaligen Angelika-Phase zutage, auch wenn es musikalisch eigentlich recht knackig zugeht. “Captain Deutschland” ist die Skizze zu einem Anti-Patriotismus-Song, welchen ich schon immer mal schreiben wollte. Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Planetakis Track! Apropos:
Mein Elektro-Pop-Punk Dings Planetakis steckte gerade in den Startlöchern, ursprünglich als Ein-Mann-Nebenprojekt gedacht. Nach dem plötzlichen Exitus meiner Hauptband habe ich dann viele Songs, die ich eigentlich für Angelika geschrieben und als Demo produziert habe, für Planetakis adaptiert, z.B. “Monster der Tage” und “Beautiful today” auf dem Planetakis-Debut und “Realität” auf einer EP. Da passte dann auch der verstärkte Einsatz von Synthies ganz gut. Wäre es zu diesem dritten Angelika Album gekommen, hätte es wohl mitunter recht elektronisch geklungen, wer weiss.

Tja, dann mal viel Vergnügen mit dem ersten Teil von “Hosen runter!”.
Was haltet ihr von dem Shit? Freue mich über eure Kommentare!
Aber nicht vergessen, dass es sich um Demos handelt, nicht um fertige Aufnahmen!

Als nächsten Streich werden wir uns dann mal mit den Jahren 2002-2003 beschäftigen, die nächsten 20 Demos warten schon darauf, bald von euch runtergeladen zu werden…

Cheers,

Robert.

HIER DIE WEITEREN KAPITEL:
Hosen runter! Angelika Demos 2002-2003
Hosen runter! Angelika Demos 2001

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Unser geschätzter Manager Frank ist ein hochkompetenter und unfassbar fleißiger Mann, er bemustert gerade im Schweisse seines Angesichts flächendeckend die hartleibige deutsche Radiolandschaft mit unserem Gassenhauer “Dich gibts nicht”.

Wenn ihr ihn bei seiner unmenschlich harten Arbeit unter die Arme greifen wollt, könnt ihr das am besten mit dem wunderbar altmodischen Ritual des Hörerwunsches machen, einer Sache die in Zeiten totaler Verfügbarkeit von Musik durch Streams und Downloads in Vergessenheit geraten ist.

Darum haben wir hier eine kleine Liste von Sendeanstalten zusammengestellt, an die du, geneigter Freund/Förderer/Fan dich mit deinem Ansinnen wenden kannst.

Tante Angelika wird es dir danken!

Zur Feier des Tages hier noch mal das Video zu “Dich gibts nicht”, wir finden es übrigens noch immer erstaunlich, wie verdammt geschmeidig der Clip geworden ist. Anscheinend sind wir nicht die einzigen: Es ist mittlerweile sogar jemand vom 2. internationalen Jugendkurzfilmfestival Berlin vorstellig geworden, die würden das Werk gerne in ihrem Programm haben. Weil’s so schön ist, hier also nun nochmal unser “Jugendkurzfilm”…

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Die nächste roughe Songidee, heute aus einem Wohnzimmer irgendwo in Zeit und Raum. Aufgrund einer Budgeterhöhung konnte dieses Mal, zur Unterstützung der fantasmagorischen Atmosphäre, sogar ein echtes Hallgerät eingesetzt werden.

wir fragen uns ständig was das hier soll
die gegenwart ist nicht so toll
schnell zurück und zwar ganz weit
zurück in die vergangenheit

wir schalten die maschine an
beamen uns zurück und dann
entkommen wir der wirklichkeit
flucht in die vergangenheit

was mal war wird wieder wahr
warn wir nicht ein super paar
baby komm wir spulen uns zurück

schmeiss die zeitmaschine an
damit ich dich wieder fühlen kann
komm in die vergangenheit
tanzen wir im moonwalk durch die zeit

weisst du noch wie heiss es war
körperlich unglaublich nah
bist du jetzt ein kalter stern
wie fernsehn bist du furchtbar fern

deine hand auf meiner stirn
jagt das fieber aus hirn
hirnverbrannte wirklichkeit
verrückt in die vergangenheit

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