Angelika Express

Abspacken mit Angelika


Januar 31st, 2010

Angelika-Intimus Marco (a.k.a. Larry Lurex) sendete uns folgenden schonungslosen, haarsträubenden Zusammenschnitt, der gnadenlos offenlegt, welches Maß an spacken Ansagen, semi-epileptischer Zappelkirmes und schrägem Gegröhle einen bei den Schaus unserer Beatgruppe erwartet. (Apropos schräg – bei ca. 4:15 musste ich unter Schmerzen kurz den Ton wegdrehen – wie konntet ihr sowas tolerieren?). UND WIR HABEN SOGAR NOCH SPASS DABEI.

Der Song heißt jetzt übrigens nicht mehr “Phantome” sondern “Hände hoch”, und wird in Kürze in einer komplett neuen Fassung veröffentlicht, die wesentlich breitbeiniger ist, als die bekannten Versionen aus “Alltag für alle” und der “Phantome”-EP. (Hey – Damit wird dieser Song dann in 3 Variationen mal unter jeweils anderen Namen veröffentlicht worden sein! Zuerst hiess er ja “Cocktail für eine Leiche”.)

Wer uns trotz oder wegen unserer in diesem Video offengelegten katastophal spacken Liveperformance sehen will, dem kann bald geholfen werden:
Am 20.02. spielen wir im Grevener Kesselhaus.
Am 26.02. gastieren wir im Potsdamer Lindenpark, zusammen mit The Disciplines (das sind hart rockende Norweger, Sänger ist der Ami Ken Stringfellow, auch bekannt als Sänger der Posies und Keyboarder von R.E.M.).
Am 27.02. spielen wir beim Bootrock Festival in Bremen.

Im März sind wir dann als spektakuläres Dreigestirn unterwegs, zusammen mit Nachlader aus Berlin und Phonoboy aus München. Genaue Termine kommen in Kürze.

So, jetzt muss ich aber meinen kaputten Finger pflegen, damit ich bis dahin wieder schön Gitarre spielen kann. Bis später, ihr Jecken!

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Der Finger ist wieder halbwegs dran und ich kann wieder ein paar Akkorde spielen. Grund genug für eine neue Songskizze…

hey trottel
so geht das doch nicht weiter
kaum bist du auf der tanzfläche
schon bist du verletzt

hey trottel
du bist zwar sehr sympathisch
doch es gibt in der gesellschaft
keinen platz für dich

keine ahnung von der wirtschaft
keine hand für frauen
hoffnungslos mit dir was aufzubauen

oder bist du schlau
oder bist du schlau
eine unvorstellbar ausgekochte sau

hey trottel
bleib doch mal zuhause
kaum bist du aus der tür
bist du schon im krankenhaus

hey trottel
geh bitte nicht zur arbeit
der dicke arbeitgeber
kriegt einen infarkt

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In diesem Video seht ihr, liebe Freunde,  warum ich keine Gitarre mehr spielen kann und was eine explodierende Proseccoflasche damit zu tun hat. Sieht mein Arm nicht aus wie der einer riesigen menschlichen Krabbe?

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Hosen runter 2001

Hier nun der dritte und letzte Teil mit historisch wertvollen Aufnahmen aus dem Angelika-Archiv. Wir erinnern uns: 43 Demotracks von 2001 bis 2005, aufgesplittet in 3 Pakete zum freien Download, unter dem Motto “Hosen runter!”.

Vorsicht! Wer bisher nix von uns kennt, sollte sich lieber zuerst mal die regulären Aufnahmen anhören!

Nachdem  letzte Woche 20 Songs aus den Jahren 2002-2003 auf dem Plan standen, gehen wir nun noch weiter zurück, mit 14 weiteren Demos.

>>> HIER IST DER DOWNLOAD LINK (86 MB) <<<

Die Trackliste:

01. Senden
02. Pornographie
03. Lied
04. September
05. Selbsthypnose
06. Kosmonauten
07. Das Glück
08. Diffusion
09. Viertel nach 4
10. Auf dem Weg
11. Nie wieder Punkrock
12. Harmonie
13. Lass uns tanzen
14. Hallo Hallo

Angelika Express vor Angelika Express – klang ganz schön anders!

2001 hatte ich die Nase voll, besorgte mir einen Laptop, stöpselte Instrument und Stimme hinein und homerecordete erst mal einen Arsch voll Lieder, die mir entweder schon lange auf der Seele knusten oder soeben frisch eingefallen waren. Noch war Angelika Express keine Band, sondern ein popmusikalisches Emotionsprojekt plus Forschung und Technik.

Meine Leitkultur war der Songwriter-Indie-Pop der 90er, Dinosaur Jr., Elliott Smith, die Blumfelds und Begemänner sind auch nicht ganz spurlos an mir vorbeigegangen. Auf MTV lief das erste Zoot Woman Video, dessen 80er Referenzen irgendwie verdaut werden wollten. Im Plattenschrank lauerten Big Star und Black Flag, ich hörte von Morgens bis Abends fucking Teenage Fanclub. Wände aus zerrigen und twangigen Gitarren sollten ein wohliges Bollwerk aus Sound erschaffen.

Insgesamt klangen die frühen Demos der Songs erst mal sehr viel softer und üppiger als auf dem “punkig-fetzigen” Angelika Debütalbum von 2003. In mir arbeitete ein Wille zum Charme, der sich erst später beim Abfackeln der Stücke im Proberaum zu einem garagigen Beatsound brechen sollte. Dieser Möglichkeit noch unbewusst, schichtete ich Gesangsspur auf Gesangsspur, Gitarre auf Gitarre und ahlte mich in einer, mitunter bombastischen, “Wunderbaren Harmonie für einen Augenblick”.
Am krassesten ist der Stilsprung wohl in der Demoversion von “4tel nach 4″ zu hören, welche neben dem hektischen Punkgeschrammel auf dem Angelika Debut nahezu blumig und zeitlupenhaft wirkt. Auch “Pornographie” hat einen ganz anderen, raumgreifenderen drive, viel entspannter als es dann später klingen sollte.

Eine ganze Reihe Songs sind nun hier zum ersten Mal öffentlich zu hören, sie wurden nie in das spätere Bandprogramm aufgenommen, da sie nicht ohne Weiteres in das zick-zackige Soundraster passen wollten: “Lied”, “September”, “Diffusion”, “Auf dem Weg”, “Harmonie” und “Hallo Hallo”.
“Das Glück” sollte jedoch später mal auf einer Single-B-Seite auftauchen, “Nie wieder Punkrock” in einer im Vergleich nahezu punkigen Version auf “Goldener Trash“, ebenso wie “Lass uns tanzen”, welches damals noch gar nicht so schrabbelig und reduziert war.

Tja hiermit endet also, zumindest vorläufig, der kunter-bunte Demo-Reigen… Aber wer weiss was sich beim nächsten Frühjahrsputz noch so alles in verstaubten Regalen  findet.

HIER DIE WEITEREN KAPITEL:
Hosen runter! Angelika Demos 2002-2003
Hosen runter! Angelika Demos 2004-2005

Wer noch mehr freies Material von Angelika Express haben möchte, kriegt es wie gehabt auf unserer MP3-Seite.

Cheers,

Robert.

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Cover: Hosen runter! Die Angelika Demos 2002-2003

Cover: Hosen runter! Die Angelika Demos 2002-2003

Hier nun der zweite Teil mit historisch wertvollen Aufnahmen aus dem Angelika-Archiv. Wir erinnern uns: 43 Demotracks von 2001 bis 2005, aufgesplittet in 3 Pakete zum freien Download, unter dem Motto “Hosen runter!”.

Nachdem nun letzte Woche 9 Songs aus den Jahren 2004-2005 auf dem Plan standen, gehen wir nun noch weiter zurück in der Bandhistorie, mit 20 weiteren Demos.

>>> HIER IST DER DOWNLOAD LINK (116 MB) <<<

Die Trackliste:

01. Francois Truffaut (2002)
02. Videomädchen (2002)
03. Telefon (2002)
04. Radio (2002)
05. Sie war super (2002)
06. Ferien in Prag (2002)
07. Geh doch nach Berlin (2002)
08. Der Sommer ist vorbei (2003)
09. Nico Päffgen (2003)
10. Rudi (2003)
11. Es ist Zeit (2003)
12. Rock Fucker Rock (2003)
13. Tal der Freuden (2003)
14. Es wird böse enden (2003)
15. Cocktail für eine Leiche (2003)
16. Sexueller Punkrock (2003)
17. Nimm mich mit (2003)
18. Feierabend of destruction (2003)
19. Das ist Verrat (2003)
20. Halb so schlimm (2003)

Nach einer Zeit intensiver musikalischer Selbstfindung ging ich auf die Suche nach versierten compadres um die Lieder auf Bühne und Platte zu bringen. Es formte sich 2002 nach diversen Fehlzündungen die erste Besetzung mit Jens Bachmann am Bass und Alex Jezdinsky am Schlagzeug, zwei überaus brillianten Instrumentalisten. In dieser Besetzung sollte auch das Debutalbum von Angelika Express eingespielt werden, welches 2003 bei dem Wuppertaler Label “Paul” erschien. Vorab jedoch wurde in diversen Kellerstudios und in den eigenen 4 Wänden am Sound der Band gebastelt.

“Francois Truffaut” ist die erste Aufnahme komplett zu dritt im Studio. Nach und nach legte das Projekt Angelika einen ganz neuen Drive an den Tag, denn hier stand nun ein zuckendes Trio aus Fleisch und Blut, das ordentlich lärmen wollte. Das nie veröffentlichte “Videogirl” zeigt die rotzigere Richtung, in die unser Spiel sich sodann bewegte. (Übrigens: Das Gitarrenriff von “Videogirl” tauchte dann Jahre später im Song “Messy Girl”, wie so manches hier hörbare “recycled” wurde.)
Die Grundstimmung songwriterischer Harmonie endete zugunsten einer offensiveren Breitbeinigkeit. “Sie war super” hat sich z.B. wenig später in das zackigere “Eigentlich Eigentlich” verwandelt. “Radio” findet sich in einer kompakteren, aber etwas weniger spielfreudigen Version auf dem 2003er Album “Alltag für Alle” wieder, “Ferien in Prag” auf der “Phantome” EP von 2004. “Telefon” ist eine trashige Coverversion der 80er Dada-Pophelden von Palais Schaumburg, sie sollte kurz danach auf der B-Seite der ersten richtigen Angelika-Single “Geh doch nach Berlin” landen.

Nachdem wir mit unserem ersten Album im Gepäck unermüdlich durch die Welt des deutschen Indietums getingelt waren, klopfte Major Sony an und wollte uns kaufen. Wir willigten ein und ein neuer Satz Demos entstand, wiederum Homerecordings, einerseits für die Ohren der Plattenfirmen-Angestellten, damit diese wussten, worauf sie sich gottverdammt einließen. Zudem war es aufgrund unseres ultratighten Tourplanes äusserst schwer, in Ruhe gemeinsam Ideen und Arrangements im Proberaum zu entwickeln. Hab mich dann einfach zuhause hingesetzt und viele Songs schon mal detailiert skizziert, um es dann im Studio unter Ägide von Produzent Jem (u.a. Madsen, Lindenberg, Virginia Jetzt) wohlfeiler auszuformulieren. Im Nachhinein wäre mir beim finalen Album ein trashigerer Sound lieber gewesen. Aber dafür gibt es ja die Demos…
“Der Sommer ist vorbei” ist ein Power-Pop-Song, der im Demo-Zustand tatsächlich zuerst als potentielle A-Seite gehandelt wurde, dann aber auf einer B-Seite landete. Hier gefällt mir das Demo definitiv besser als das Produkt.
Aus der Melodie des Reggea “Rudi” enstand später der völlig anders tickende Song “1970″. “Rudi”, ohne Bass eingespielt, beschreibt, situativ, koksende Kleinkriminelle in peinlichen Zuständen, kurz vor dem finalen Kontrollverlust: “Rudi, schieß nicht auf den Frisör!”. Man machte mich jedoch darauf aufmerksam, dass es bereits von anderen Bands populäre Lieder über Rudis gibt. Ärgerlich! Dann hab ich aus dem Material halt was ganz anderes gemacht – so kanns kommen.
“Halb so schlimm” enstand zwar ebenfalls als Skizze für “Alltag für Alle”, fand jedoch erst Jahre später nach einigen Verfeinerungen seinen offiziellen Weg ans Licht auf “Goldener Trash“…

Tja, liebe Freunde, wie immer ist die Freude über eure Meinung groß, also hinterlasst ruhig mal nen Kommentar zu dem ganzen Schlamassel.

Nächste Woche geht’s dann weiter, mit dem dritten und finalen Teil der “Hosen runter!”-Serie, welcher sich mit dem Jahr 2001 beschäftigen wird: 14 Demotracks von Angelika Express VOR Angelika Express! (Am besten unseren Blog per Email oder RSS abbonieren, dann bleibt ihr auf dem Laufenden!)

Cheers,

Robert.

HIER DIE WEITEREN KAPITEL:
Hosen runter! Angelika Demos 2004-2005
Hosen runter! Angelika Demos 2002-2003

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Hosen runter - Angelika Demos 204-2005

Sensationell!

Vor einigen Wochen stolperte ich über einen Stapel vergessener Demoaufnahmen aus allen Phasen von Angelika Express von 2001-2005. Mittlerweile haben sich dutzende von Tracks angesammelt, von denen ich die 43 (!) interessantesten in 3 Etappen veröffentlichen werde. Wie es unsere Art ist, nicht als teure Luxus-Bonus-Fan-Edition-Box, sondern ruckzuck als freier Download.
Viele Songs davon sind bisher nie veröffentlicht worden oder irgendwie, irgendwo zu hören gewesen. Manches ist  trashig (was jedoch sowieso zum Thema Angelika passt), manches erhellend.

Aber Vorsicht, Genossen: Wer bisher noch nix von uns kennt, sollte sich lieber zuerst mal die regulären Aufnahmen anhören!

Hier also die erste Mp3-Compilation, mit 9 Songs: “Hosen runter! Angelika Demos 2004-2005″.

>>> DIES IST DER DOWNLOAD LINK (50 MB) <<<

Die anderen Parts werden dann in Kürze folgen. (Am besten unseren Blog per Email oder RSS abbonieren, dann bleibst du auf dem Laufenden!)

Wir fangen also von hinten an:
2004/05 produzierten wir Demos für ein Album, welches auf unserem damaligen Label Sony erscheinen sollte, als Nachfolger von “Alltag für alle”. Aus dem Album wurde aber nichts. Zuerst einmal trennten sich unsere Wege vom Major Sony, welcher gerade von BMG geschluckt worden war und nun alles achtkantig rausschmiss, was keine schnellen Chartserfolge versprach. Ein paar Monate später stiegen dann auch noch Jens und Alex aus um sich anderen Projekten widmen zu können, was zum vorläufigen Ende von Angelika Express führte. Uff!
Aber mittlerweile ist Tante Angelika ja wieder am Start, hähä…

Zu den Songs:
Der flott-melancholische Popsong “Tagtraum” fand noch seinen Weg auf die 2004er EP “Phantome”, der letzten Veröffentlichung bei Sony.
Danach wurden die Themen düsterer und morbider, wir experimentierten zudem mit Synthies und seltsameren Harmonien um neue Varianten unseres Sounds auszuloten. Folgende 5 Songs aus dieser Phase waren bislang nirgendwo zu hören:
“Die Nacht wird teuer” ist ein launiges Diskothekenlied, inhaltlich vielleicht ein Vorläufer von “Was wollt ihr alle”.
“Bewaffnet durch die Nacht” ist ein typischer Beschwerdesong mit rebellischer Attitude, verpackt in ein beatig-trashiges 60er Kostüm.
Speziell bei “Weiche Bombe” und “Der letzte Song der Welt” tritt die eher darke Weltsicht der damaligen Angelika-Phase zutage, auch wenn es musikalisch eigentlich recht knackig zugeht. “Captain Deutschland” ist die Skizze zu einem Anti-Patriotismus-Song, welchen ich schon immer mal schreiben wollte. Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Planetakis Track! Apropos:
Mein Elektro-Pop-Punk Dings Planetakis steckte gerade in den Startlöchern, ursprünglich als Ein-Mann-Nebenprojekt gedacht. Nach dem plötzlichen Exitus meiner Hauptband habe ich dann viele Songs, die ich eigentlich für Angelika geschrieben und als Demo produziert habe, für Planetakis adaptiert, z.B. “Monster der Tage” und “Beautiful today” auf dem Planetakis-Debut und “Realität” auf einer EP. Da passte dann auch der verstärkte Einsatz von Synthies ganz gut. Wäre es zu diesem dritten Angelika Album gekommen, hätte es wohl mitunter recht elektronisch geklungen, wer weiss.

Tja, dann mal viel Vergnügen mit dem ersten Teil von “Hosen runter!”.
Was haltet ihr von dem Shit? Freue mich über eure Kommentare!
Aber nicht vergessen, dass es sich um Demos handelt, nicht um fertige Aufnahmen!

Als nächsten Streich werden wir uns dann mal mit den Jahren 2002-2003 beschäftigen, die nächsten 20 Demos warten schon darauf, bald von euch runtergeladen zu werden…

Cheers,

Robert.

HIER DIE WEITEREN KAPITEL:
Hosen runter! Angelika Demos 2002-2003
Hosen runter! Angelika Demos 2001

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Unser geschätzter Manager Frank ist ein hochkompetenter und unfassbar fleißiger Mann, er bemustert gerade im Schweisse seines Angesichts flächendeckend die hartleibige deutsche Radiolandschaft mit unserem Gassenhauer “Dich gibts nicht”.

Wenn ihr ihn bei seiner unmenschlich harten Arbeit unter die Arme greifen wollt, könnt ihr das am besten mit dem wunderbar altmodischen Ritual des Hörerwunsches machen, einer Sache die in Zeiten totaler Verfügbarkeit von Musik durch Streams und Downloads in Vergessenheit geraten ist.

Darum haben wir hier eine kleine Liste von Sendeanstalten zusammengestellt, an die du, geneigter Freund/Förderer/Fan dich mit deinem Ansinnen wenden kannst.

Tante Angelika wird es dir danken!

Zur Feier des Tages hier noch mal das Video zu “Dich gibts nicht”, wir finden es übrigens noch immer erstaunlich, wie verdammt geschmeidig der Clip geworden ist. Anscheinend sind wir nicht die einzigen: Es ist mittlerweile sogar jemand vom 2. internationalen Jugendkurzfilmfestival Berlin vorstellig geworden, die würden das Werk gerne in ihrem Programm haben. Weil’s so schön ist, hier also nun nochmal unser “Jugendkurzfilm”…

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Die nächste roughe Songidee, heute aus einem Wohnzimmer irgendwo in Zeit und Raum. Aufgrund einer Budgeterhöhung konnte dieses Mal, zur Unterstützung der fantasmagorischen Atmosphäre, sogar ein echtes Hallgerät eingesetzt werden.

wir fragen uns ständig was das hier soll
die gegenwart ist nicht so toll
schnell zurück und zwar ganz weit
zurück in die vergangenheit

wir schalten die maschine an
beamen uns zurück und dann
entkommen wir der wirklichkeit
flucht in die vergangenheit

was mal war wird wieder wahr
warn wir nicht ein super paar
baby komm wir spulen uns zurück

schmeiss die zeitmaschine an
damit ich dich wieder fühlen kann
komm in die vergangenheit
tanzen wir im moonwalk durch die zeit

weisst du noch wie heiss es war
körperlich unglaublich nah
bist du jetzt ein kalter stern
wie fernsehn bist du furchtbar fern

deine hand auf meiner stirn
jagt das fieber aus hirn
hirnverbrannte wirklichkeit
verrückt in die vergangenheit

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Und noch ein Songbrocken aus dem Paradies. Diesmal sogar in Lo-Fi-Mehrspurtechnik, aufgenommen mit dem trashigen eingebauten Mikro oben an meinem Macbook und jener furchtbar klingenden Mini-Westerngitarre, die mich grundsätzlich auf Reisen begleitet. Das Schlagzeug wird im wesentlichen durch Handclaps ersetzt, der Basslauf habe ich einfach auf den tiefen Saiten meiner knüseligen Minigitarre gespielt. Dazu noch ein trashiges kleines Hauruck-Video.

Dieser Song ist übrigens fast ein Selbstplagiat, da es bereits einen nahezu vergessenen Angelika Song mit dem Titel “Videogirl” gibt, der auch auf irgend einer Single-B-Seite oder Compilation zu hören ist. Das olle Lied hat jedoch glücklicherweise einen ganz anderen Text und eine völlig verschiedene Melodie. Wenn ich das Teil irgendwo finde, lad ich’s vielleicht mal hoch.

hut ab
für die wilden bilder
die ich von dir hab
videomädchen videomädchen

bart ab
für diese gefühle
die es noch nie gab
videomädchen videomädchen

du bist rosa heroin
auf die art
werd ich niemals clean
vide

video girl
video girlfriend
auge in auge
ich warte auf dich

video girl
video girlfriend
so viele bilder
vergesse ich nicht

film ab
du bist mein objekt
und ich dein objektiv

rad ab
alles war verloren
bis ich mit dir schlief

du bist rosa lsd
ich seh nicht ein
das ich dich nie mehr seh

video girl
video girlfriend
auge in auge
ich warte auf dich

video girl
video girlfriend
bist du auf sendung
ich warte auf dich

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Hier eine weitere Songskizze, diesmal, passend zum Lied, direkt aus dem Paradies.

ekelhaft glücklich
verliebt bis zum hals
viele gefühle
nicht mal mit schmalz

ekelhaft glücklich
mir geht es zu gut
keine probleme
wo ist meine wut

das ist doch kein punk mehr
das erinnert mich viel zu sehr
an sonnenschein und heile welt
scheisse wo ist die depression

ekelhaft glücklich
ich werde verrückt
alles orgasmus
immer verzückt

ekelhaft glücklich
ich bin überall
über den wolken
und im freien fall

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Geldporno


August 3rd, 2009

Robert und Valentin, Rocken am Brocken Festival, backstage mit Gage

Neulich backstage beim Rocken am Brocken Festival: Robert und Valentin freuen sich über die im Schweisse des Angesichts hart verdiente Gage.

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Wer seit dem 02.07.2009 auf die Adresse myspace.com/angelikaexpress geht, wird dort keine relevanten Inhalte mehr zum Thema Angelika Express vorfinden, sondern nur noch den Verweis auf die Angelika Homepage. Warum dieser Schritt? Dafür gibt es eine ganze Palette von Gründen.

Myspace war bis vor Kurzem DAS Medium, um Musik zu streuen und zu finden. Immer noch ist es offensichtlich obligatorisch dort eine Präsenz zu haben. Teilweise hat man fast den Eindruck einer von Myspace dominierten Monokultur.

Viele Bands gestalten mittlerweile keine eigene Webseite, oder nur eine provisorische, sondern nutzen hauptsächlich die recht engen, genormten Strukturen von Myspace um sich zu präsentieren. Dabei unterwerfen sie sich nicht nur den Vorgaben einer linkisch zusammengeschusterten Oberfläche. Sie liefern auch arglos mit ihrer Musik, ihren Videos, Texten, Fotos und den Spuren ihrer Kommunikation frei Haus jenen Content, den das vom fiesen Rupert Murdoch 2005 für 580 Mios gekaufte soziale Netzwerk essentiell braucht, um massiv schlechte, aufdringliche Werbeformen drumrum klatschen zu können.

So lief mir denn auch die Galle über, als sich neulich im Admin Bereich erstmals eine dieser abartigen Pop-over Flashbanner über alles legte. Wer mir solche Werbeformen aufzwingen will, kann mir genausogut auf den Monitor kotzen, es kommt aufs gleiche raus. Lange liebäugelte ich schon mit dem Gedanken, wie es denn wäre sich aus diesem verrottenden Moloch zurückzuziehen, ab dann war es eigentlich beschlossene Sache.

Endgültig das Fass zum Überlaufen brachte ein Abbild von Sido, der in einem nervigen Flashbanner über der Angelika-Myspace-Seite rumzuckte, um irgendeinen Scheissdreck zu verkaufen. Ich will aber einfach nicht Sido auf einer Seite derart rumzucken sehen, die für die Präsentation von Angelika Express gedacht ist.

Dann stellt sich noch ganz banal die Frage nach dem Aufwand, den es zu betreiben gilt. Eine Myspace Seite muss schliesslich gefüttert und gepflegt werden, was mir dank der nervig konzipierten Oberfläche zunehmend als eher unangenehme Aufgabe erschien. Zumal unsere eigene Webseite, sowie unsere Seiten bei Twitter, Facebook und YouTube wesentlich effizienter funktionieren und sich allesamt besser “anfühlen”. Vor allem bei Facebook läuft die Kommunikation schön geschmeidig. Dort gibt es zwar auch (mitunter bescheuerte) Werbung, allerdings wesentlich dezenter eingesetzt.

Alles in allem scheint vieles darauf hinzudeuten, das in naher Zukunft Myspace als relevante Plattform sowieso ausgedient haben wird. Die Mitglieder- und Besucherzahlen schrumpfen, irgendwo habe ich gelesen, dass sogar ein Großteil der Belegschaft gefeuert wurde. Warum sich also als Band weiterhin mit viel Liebesmüh von einer bei näherer Betrachtung wenig sympathischen Plattform abhängig machen, die vielleicht bald schon kollabiert?

Wer uns bis dato hauptsächlich per Myspace verfolgt hat, dem empfehle ich folgende Alternativen:


Unsere Homepage
Das Angelika Express “Zentralorgan”. Kann man direkt besuchen und natürlich auch zu jedem Artikel einen Kommentar abgeben. Es gibt zudem die Möglichkeit alle Updates der Seite als Newsfeed zu abbonieren: entweder indem man hier seine Emailadresse eingibt, dann bekommt man die neuen Artikel zugemailt. Oder man nutzt einen Newsreader (z.B. den Google Reader) und kann dann hier den Feed abbonieren.


Facebook
Es gibt sowohl eine Angelika Express Facebook Seite als auch eine persönliche Seite von mir. Beide werden nahezu täglich frequentiert und mit Smalltalk sowie kleineren und größeren Infos upgedated. Ein durchaus angenehmer Hangout, wie ich finde.


Twitter
Angelikas bevorzugter Ort um regelmäßig unregelmäßig mal schnell Informationsflummis zu verschießen: twitter.com/angelikaexpress Für kommunikatives Hin- und Her aber nicht so mein Ding, das geht bei Facebook besser. Sehr schön: keinerlei Werbung.


YouTube
Unser YouTube Kanal erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit, denn es gibt schon allerhand zu sehen. Hier wird in den nächsten Monaten sicher noch einiges passieren.


Email
Ihr habt auch die Möglichkeit, eure unmoralischen Angebote, Beschwerden etc. entweder direkt per email zu schicken ( an info(ät)angelika-express(punkt)de ) oder das Kontaktformular auf unserer Homepage zu nutzen.


Auge in Auge
Die mit Abstand beste Möglichkeit mit uns in Kontakt zu treten, ist jedoch immer noch der Besuch unserer Konzerte. Gerne stehen wir auch nach getaner Arbeit für einen Plausch am Tresen oder am Merchandisestand zur Verfügung :-)


Tja, wie ihr seht gibt es vielerlei Möglichkeiten, mit uns auf Tuchfühlung zu gehen, auch ohne Myspace. Der Laden ist uns einfach nicht seriös genug, und wir sind seriöse Hallodries.

Trotzdem noch mal vielen Dank an alle, die uns bislang hauptsächlich bei Myspace verfolgt haben. Wir hoffen sehr, dass wir auch weiterhin mit euch in Kontakt bleiben können. Reichhaltige Alternativen gibt es ja.

Cheers,

Robert.


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