Wer wir sind

Angelika Express Bandfoto

Sie nennen uns „Tante Angelika“

Wir sind Fünf und lieben den Krach, das Soundgewitter und die schönsten Melodien.
Aus Köln kommend schrammeln wir mit unseren Gitarren für euch das Blaue vom Himmel. Gefangene werden dabei grundsätzlich keine gemacht. Gnadenlos predigen wir den Angelika Way of Live, geben dafür alles und haben keine Hemmungen eure Lieblingsclubs in Schutt und Asche zu legen.

Ein guter Angelika-Song ist wie ein freundschaftlicher Schlag ins Gesicht. Privat sind wir aber sehr nett. Unsere Band ist ein gottverdammtes Gesamtkunstwerk, ein riesiger zackiger Zeigefinger aus purer Rockenergie.

Wir sind außerdem sehr neugierig und wollen dich kennenlernen.

Das Personal


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Robert Drakogiannakis

Gitarre, Gesang. Rädelsführer, Bandältester, der Typ der die ganze Chose 2002 ins Leben gerufen hat. Seine Waffen sind Gitarre, Gesang und Reimlexikon. Er fängt schon vor dem Frühstück an sich subversive Sachen auszudenken. Wenn er gerade keine Angelika-Slogans verfasst malt er Bilder.


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Dani Hilterhaus

Bass, Stylophon. Alle nennen sie „Bassmädchen“. Ihr Bass kling härter als das schwerste Metall. Auf der Bühne entwickelt sie ein höchst markantes Energielevel, gepaart mit dem rauen Charme des Ruhrgebietes. Ihren Spieltrieb lebt sie in der Begeisterung für antike Spielzeugsynthesizer aus.


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Annick Manoukian

Gitarre, Gesang. Unser fulminantes Nesthäkchen mit französisch-armenischen Wurzeln. Hat als Musikjournalistin die Band bei einem Interview kennengelernt und ist dann einfach mitgekommen. Hat für den Job extra Schrammeln gelernt und schrammelt alle unter den Tisch. Sie kann verkehrt herum lachen und arbeitet bei einem großen Radiosender als Stimme.


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Valentin Mayr

Schlagwerk. Der einzige richtig echte gebürtige Kölner der Band ist ein freundlicher Schöngeist mit extrem deftigem Anschlag. Sein Trommelstil vereint smarte Lässigkeit mit rücksichtsloser Brutalität. Erwischt man ihn nach der Show am Tresen, wird er wahrscheinlich lange und intensive Gespräche über Fussball und Philosophie führen.


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Don „Caddy“ Cardeneo

Schlagwerk. Dieser stets Kappe tragende Mann ist eine Maschine. War schon als Klopper der Gruppe „Wohlstandskinder“ Schwarm aller Punkermädchen. Besitzt ein Faible für geschmacklose Publikumsbeschimpfung und mischt neben seinem harten Angelika-Job bei so ziemlich jeder Band mit, die irgendwas mit Punk zu tun hat.


Die Bandgeschichte


2002

Nachdem er 2 Jahre an Texten und Demos gearbeitet hat findet Robert endlich die passenden Musiker für seine Bandidee. Die erste Besetzung besteht aus Jens Bachmann am Bass und Alex Jezdinsky an den Trommeln. Die breitbeinige Selbstdarstellung auf der Webseite:

da sind wir also. endlich die neue mitte gefunden, auf dem weg zu neuen ufern der hysterie. wir haben für euch den punkrock aus der kiste geholt, ihr schweine. und wir haben diskoterror und lärmendes massaker mit dem zuckerguss des ewigen popsongs überzogen. jetzt stehn wir hier – um euch breitbeinig auf die nerven zu gehn und eure liebe einzufordern. wir werden euch keine ruhe lassen. wir werden euch hemmungslos zutexten, egal ob ihr in medienmetropolen oder kuhdörfern euer leben fristet.

Die Band stellt die ersten Aufnahmen ins Netz. Innerhalb weniger Wochen melden sich mehrere Labels um die Band unter Vertrag zu nehmen. Den Zuschlag erhält ein kleines Label aus Wuppertal. Die Kölner Band geht ausgerechnet nach Düsseldorf ins Studio um dort innerhalb von nur einer Woche ihr Debutalbum aufzunehmen. Sie stoßen dort auf Fehlfarben Sänger Peter Hein, der für den Song „Verkaterter Dienstag“ den Leadgesang aufnimmt.



2003

Das betont ungeschliffene und raue Debütalbum ANGELIKA EXPRESS erscheint bei Paul/Roughtrade. Es gibt quasi über Nacht starke Resonanz und viel Neugierde bei Fachpresse und Publikum. Das Video zur Single GEH DOCH NACH BERLIN läuft bei Viva und MTV. Der bissige Song über den allgegenwärtigen Hauptstadt-Hype der frühen Nuller Jahre trifft einen Nerv.

Es folgen hunderte Auftritte, quasi an jeder Steckdose sowie eine Supporttour für die Fehlfarben. Die Band wird vom Rockpalast für eine komplette TV-Konzertaufzeichnung eingeladen.


2004

Nach einigem hin und her geht die Band vom Indie zur Industrie. Ein Majordeal mit Sony/Columbia wird besiegelt. Mit dem Produzenten Peter „Jem“ Seifert nimmt man die EP ICH BIN KEIN AMERIKANER und das Album ALLTAG FÜR ALLE auf, die wesentlich poppiger und geschliffener klingen als das Debut. Die Band ist fast ständig auf Tour.


2005

Das Livealbum PORNOGRAPHIE wird bei einem Konzert im Münsteraner Indieschuppen Gleis 22 mitgeschnitten. Der Terminkalender der Band explodiert, es kommt zu Spannungen. Jens und Alex verlassen schließlich die Band und gründen „Overschmidt“. Robert macht als „Planetakis“ punkigen Elektropop. Das Projekt Angelika Express liegt auf Eis – die Band ist vorläufig aufgelöst.


2008

Robert stellt nach langer Sendepause plötzlich im Wochenrhythmus neue, komplett durchproduzierte Angelika Songs ins Netz. Caddy und Dani stoßen dazu. Im Schlafzimmer eines Kumpels der Band werden die neuen Songs im Rahmen einer öffentlichen Probe vorgeführt – bis die Obrigkeit einschreitet.

Aus den neuen Aufnahmen entsteht das von Robert in Eigenregie produzierte Album Goldener Trash. 2008 liegen Musikindustrie und Weltwirtschaft am Boden. Man möchte auf keinen Fall mit der korrupten Musikindustrie kollaborieren sondern das Album komplett unabhängig auf dem eigenen Label PENG MUSIK veröffentlichen. Die Band bringt zur Finanzierung des Albums eine Angelika Aktie heraus, 500 Stück zu je 50 Euro. Der Andrang ist so groß, dass ein Losverfahren entscheiden muss.

Presse und TV berichten über die Aktion, die ZDF heute Nachrichten, Arte Tracks und andere senden Beiträge. Unten ein Ausschnitt aus dem ZDF Morgenmagazin.


2009

Das GOLDENER TRASH erscheint, dank Angelika Aktie komplett in Eigenregie und ohne konventionelles Label. Die Auskopplungen WAS WOLLT IHR ALLE und DICH GIBTS NICHT werden Hits in Indie-Kreisen. Die Band geht auf Tour.


2010

DIE DUNKLE SEITE DER MACHT erscheint. Drummer Valentin Mayr stößt zur Band.



2012

DIE FEINE ENGLISCHE ART erscheint. Die dazugehörige bombastische Sonderedition DIE ANGELIKA BOX ist in der deutschen Indieszene quasi ohne Beispiel. Der Song REKORDVERSUCH wird als Single ausgekoppelt und mit einem superhektischen Videoclip versehen.


2013

Die famose Annick Manoukian wird festes Mitglied der Band.


2014

Die Band liefert Titelsong und Soundtrack zur TV Serie ENDLICH DEUTSCH die für den Grimme Preis nominiert wird und den Preis der deutschen Fernsehakademie erhält.

Das Album TANTENMASCHINE erscheint, wieder mit extrem aufwändiger Sonderedition.

Die Band wird erneut vom Rockpalast für eine Konzertaufzeichnung eingeladen, diesmal wird mit 2 Drummern gleichzeitig gespielt.


2015

Robert spielt ein Soloprogramm unter dem Namen DER TYP VON ANGELIKA EXPRESS, teilweise begleitet von Gitarristin Annick. Ohne den Krawall und Radau der kompletten Bandbesetzung sind die Songtexte tatsächlich mal hervorragend zu verstehen.


2016

Die Band arbeitet an dem Konzeptalbum ALKOHOL, das im Herbst erscheinen wird und das Opus Nummer 8 der sein wird. Auf dem Weg dahin werden mehrere Videosingles veröffentlicht, z.B. DU BIST KAPUTT.


Pressezitate



„Die Platte an der keiner vorbeikommt, der auf deutsche Gitarrenmusik steht“
• Spex

„Das ist Poesie, das ist Weisheit, das hat Klasse. Deutsche Songs, die nicht auf die Charts schielen, nicht nur von Liebe und Herzschmerz handeln, sondern wirklich etwas zu sagen haben.“
• Musikexpress

„Der Power-Pop von Angelika Express war schon immer – im besten Sinne – Stress: hoch getaktete Beats, diverse Ereignisse in jedem Song, ständig gute Textzeilen, die man mitkriegen muss.“
• Intro

„Angelika Express sind eine Band im gesellschaftlichen Hier und im politischen Jetzt.“
• Frankfurter Rundschau

„Es ist laut, es ist deutsch und es macht Spaß“
• Der Marker, ZDF Kultur

„Bunter Kaugummi und Rock’n’Roll verdichten sich zu einem Gesamtkunstwerk, bei dem man augenblicklich Lust bekommt, wild auf und ab zu hüpfen statt mauloffen zu glotzen“
• Plattentests.de

„So mitreißend klang die Revolution, die niemals kommen wird, schon lange nicht mehr.“
• Melodie und Rhythmus

„Die Musik der Kölner zelebriert ein Farbenspiel in wohlig, frischen Klängen mit Popappeal und Punkrebellion im Herzen.“
• laut.de

„Die erste deutsche Platte seit Jahren, die mich so richtig ausflippen lässt!“
• Persona non grata

„Unglaubliches Hitpotential. Angelika Express hätten es verdient, ganz, ganz groß zu werden.“
• Ox

„Die Band hatte schon immer ein Händchen dafür, slogan-taugliche Texte mit eingängigen Refrainmelodien zu verbinden. Nur, in solch einer Frequenz, so offensichtlich, ja schon fast aufdringlich ist das bislang noch nicht gelungen.“
• Musikexpress

 

Faktencheck:

Aus Köln, Gegründet 2002
Stil: Indie, Punk-Pop, Deutsche Texte

Aktuelle Besetzung:
Robert Drakogiannakis – Gesang, Gitarre, Text und Musik
Dani „Bassmädchen“ Hilterhaus – Bass, Synthesizer, Chor
Annick Manoukian – Gitarre, Gesang, Bass
Don „Caddy“ Cardeneo – Drums, Chor
Valentin Mayr – Drums, Chor

 

3 Gedanken zu „Wer wir sind“

  1. Hi Angelika,

    seid ueber 5 Jahren trage ich Dein aller erstes Album in meinem Musikspeicherkasten herum und bin nie auf die Idee gekommen mir weitere deiner Alben anzuhoeren. Welch Ironie, dass ich gestern deine Website wiederentdeckt habe und "ZACK"!! Ein Album zum Gratisdownload. Unglaublich, was heisst, du hast fuer eine Reinkarnation eines Fans gesorgt. Was dazu fuehren wird, dass ich mir weiter einkaufen werde.

    Mit Sicherheit genau der Effekt, den Du mit dem Gratisalbum erzeugen wolltest. Aber ich sag dir was. Es funktioniert!!

    Bin selber "Koelsche Jung", aber musste der Heimat den Ruecken kehren (wegen derFrau…). Deine Musik weckt Nostalgie in mir und ich wollte Dir dafuer danken.

    Vielen Dank und schoene Gruesse aus Spanien.

    Fil D.

    P.S.: Wer heisst heutzutage EXPRESS mit Nachnamen 😉

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