Diesen Freitag, den 05.06., haben wir die Ehre, den stimmungsvollen Festsaal Kreuzberg in Schutt und Asche zu legen, diesmal mit unserem barbarischen Neuzugang Valentin am Schlagzeug.
Das ganze findet im Rahmen der Jubiläumsshow des Grimme-Preis nominierten TVnoir.de statt. Ausserdem dabei: Sven van Thom, Alin Coen, Florian Ostertag sowie John Watts von Fischer-Z.
Einlass: 20.00Uhr, Beginn: 21.00Uhr, Eintritt 8 Euro
Aus diesem Anlass und zur Einstimmung hier ein YouTube Schmankerl von unserem letzten Berlin gig Anfang April im Magnet Club. (Vielen Dank an Marco!)
Vor ein paar Wochen drehten wir das Video zur kommenden Singleauskopplung “Dich gibts nicht”. Dazu filmten wir 12 Freiwillige die den Song lippensynchron performten. Dieser Dreh hat nicht nur monstermäßig Spaß gemacht, sondern wie man sieht auch noch überaus charmante Ergebnisse gezeitigt. Im Prinzip ist jedes gefilmte Gesicht ein eigenständiges Musikvideo. Darum hier, vorab und unverschnitten: Vorhang auf für Henrike, Stephan, Kwink, Lui, Björn, Witti, Felix, Anja, Claudi, Manu, Daniel und Flo! Das fertige Video wird dann in Kürze folgen, also Augen auf!
Übrigens: Den Song “Dich gibts nicht” gibts auch bei iTunes und Amazon Mp3.
Hier die Idee:
Ein großer, dunkler Raum. Plötzlich rotes, weisses, helles Licht, man erkennt im grellen Gegenlicht riesiger Scheinwerfer die Silhouetten von Dani, Caddy und Robert, die an ihren Instrumenten performen. Dann setzt der Strophengesang ein. Die Kamera fährt ganz nah an Roberts frontal beleuchtetes Gesicht heran, der den Song Sonnenbrille tragend direkt in die Kamera blickend singt. Er nimmt die Brille ab und plötzlich verändert sich was in seinem Gesicht, erst ganz subtil, dann immer intensiver. Die einzelnen Partien des Gesichts scheinen nicht mehr zusammenzupassen, Augen, Nase, Mund etc. scheinen zu verschiedenen Personen zu gehören. Die einzelnen Gesichtspartien wechseln in immer schnellerer Abfolge, bis das Gesicht ein einziges Gewusel ist. Kurz vor dem Refrain schüttelt Robert heftig den Kopf und damit die seltsame Erscheinung ab. Dann tritt die Kamera wieder in die alte Pespektive zurück und die Band spielt als ob nichts gewesen wäre, im gleissenden Licht. Dieses hin und her geschieht in mehreren Varianten bis zum Schluss des Songs, bis die Wechsel in Robert Gesicht immer heftiger werden und schliesslich nahezu zu exlodieren scheinen…
Das ganze soll vom Style ziemlich filmisch rüberkommen, wesentlich edler als die abgerissene Videopunk-Ästethik wie bei “Was wollt ihr alle”. Die Szene mit den wechselnden Gesichtspartien könnte man sich vielleicht so ähnlich vorstellen wie der “scramble suit” aus “A Scanner Darkly”, allerdings nicht gezeichnet, sondern mit Realbildern. Hier ein Ausschnitt.
So weit, so gut. Das Problem: Es soll zwar superfett aussehen, es ist aber (wie immer) so gut wie kein Budget vorhanden. Regie, Schnitt und Nachbearbeitung können wir immerhin selber machen.
Aber neben Licht, Location und Filmequipment brauchen wir vor allem einen superguten Kameramann der hochwertige Bilder machen kann. Falls jemand unter den Lesern dieser Zeilen ist, der sich angesprochen fühlt, möge er bitte mit uns in Kontakt treten.
Ausserdem brauchen wir noch ungefähr ein Dutzend möglichst verschieden aussehender Leute, die uns ihre Gesichter dabei Filmen lassen, wie sie den Song lippensynchron singen, woraus später die Gesichtskirmes am Rechner zusammengebastelt wird. Freiwillige vor…
Wir tauchen im Bericht bei 01:50 und insbesondere bei 06:45 auf, speziell die Gegenüberstellung der Aussagen von Mega-Veranstalter Marek Lieberberg zu den Unseren kommt spaßig. Er redet von einem “Meer der Trauer” während wir munter frohlocken.